Informationen zur Geltung der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus (Schulschließungen)

Nach Mitteilung des HMSI vom 16.03.2020 sind auch die Pflegeschulen von der untern genannten Verordnung betroffen.

Gemäß § 3 Abs. 1 der zweit­en hes­sis­chen Verord­nung zur Bekämp­fung des Coro­na-Virus vom 13. März 2020 i.V.m. § 33 Nr. 3 des Infek­tion­ss­chutzge­set­zes
haben Schü­lerin­nen und Schüler dem Unter­richt und anderen reg­ulären schulis­chen Ver­anstal­tun­gen bis zum 19. April 2020 fernzubleiben.

Über Änderun­gen / oder Neube­w­er­tun­gen der aktuellen Sit­u­a­tion wer­den wir Sie informieren.

Aus der »Altenpflegeschule Bergstraße« wird das »bzg – Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Bergstraße«

Top aus­ge­bildete Pflegekräfte sind wichtig! Für die Zukun­ft unser­er Gesellschaft. Aber auch schon heute. 2020 startet bei uns daher die neue gen­er­al­is­tis­che Pflegeaus­bil­dung. Hier wer­den die bish­er getren­nten Berufe Alten‑, Gesund­heits- und Kranken- und Kinderkrankenpflege zusam­menge­fasst. Im neuen Bil­dungszen­trum für Gesund­heits­berufe (der bish­eri­gen Altenpflegeschule) Bergstraße. Ich freue mich sehr, dass wir dank dieses Zen­trums in Sachen Pflege­beruf­saus­bil­dung exzel­lent aufgestellt sind.

#Lan­dratCEvorOrt #Bil­dung #Pflege #Gesund­heits­beruf Altenpflegeschule

Quelle: Lan­drad Chris­t­ian Engel­hardt @facebook

Ab 2020 – Die neue Pflegeausbildung

Durch die neue Ausbildung werden Pflegefachkräfte auf die Herausforderungen von Morgen vorbereitet. Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner können Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen pflegen.



Durch die Reform der Pflegeberufe wird die Ausbildung zur Pflegefachkraft modernisiert und attraktiver gemacht sowie der Berufsbereich der Pflege insgesamt aufgewertet. Das im Juli 2017 verkündete Pflegeberufereformgesetz schafft den Rahmen für den Start der neuen Pflegeausbildungen am 1. Januar 2020.

Die Sicherung ein­er qual­i­ta­tiv­en Pflegev­er­sorgung ist eine der gesellschaft­spoli­tisch wichti­gen Auf­gaben der Zukun­ft. Die Lebenser­wartung der in Deutsch­land leben­den Men­schen steigt und damit  nimmt gle­ichzeit­ig der Pflege- und Hil­febe­darf zu. Die spez­i­fis­chen Belange älter­er Men­schen sind nicht nur in sta­tionären Pflegeein­rich­tun­gen und durch ambu­lante Pflege­di­en­ste zu berück­sichti­gen, son­dern zunehmend auch bei der Pflege im Kranken­haus. Aber auch die spez­i­fis­chen Anforderun­gen an die Pflege kranker Kinder und Jugendlich­er sowie von Per­so­n­en mit psy­chis­chen Erkrankun­gen dür­fen bei der Ver­mit­tlung von beru­flichen Hand­lungskom­pe­ten­zen der Pflege­fachkräfte nicht außer Acht gelassen wer­den.

Auf­grund der sich wan­del­nden Ver­sorgungsstruk­turen in der Pflege ist es erforder­lich, dass in der Pflegeaus­bil­dung Kom­pe­ten­zen zur Pflege von Men­schen aller Alters­grup­pen in allen Pfle­ge­si­t­u­a­tio­nen ver­mit­telt wer­den. Gegen­stand der Reform ist daher die Zusam­men­führung der bish­er im Altenpflegege­setz und im Krankenpflegege­setz getren­nt geregel­ten Aus­bil­dun­gen in der Alten‑, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu ein­er gen­er­al­is­tis­chen Pflegeaus­bil­dung im Pflege­berufege­setz. Damit wer­den die Auszu­bilden­den zur Pflege von Men­schen aller Altersstufen in allen Ver­sorgungs­bere­ichen, das heißt im Kranken­haus, im Pflege­heim und ambu­lant in der eige­nen Woh­nung, befähigt.

Die Reform bet­rifft knapp 140.000 Auszu­bildende.

Generalistische Pflegeausbildung – modern und durchlässig

Kern des im Juli 2017 verkün­de­ten Pflege­berufege­set­zes ist die Ein­führung ein­er drei­jähri­gen, gen­er­al­is­tis­chen beru­flichen Aus­bil­dung mit dem Abschluss “Pflegefachfrau”/“Pflegefachmann”. Die schulis­che und prak­tis­che Aus­bil­dung dient der Ver­mit­tlung von Kom­pe­ten­zen für die selb­st­ständi­ge und prozes­sori­en­tierte Pflege von Men­schen aller Altersstufen in allen Ver­sorgungs­bere­ichen. Damit ste­hen den Auszu­bilden­den nach dem Abschluss der Aus­bil­dung auch im Beruf­sleben bessere Ein­satz- und Entwick­lungsmöglichkeit­en offen. Auf­grund der automa­tis­chen Anerken­nung des gen­er­al­is­tis­chen Beruf­s­ab­schlusses gilt dieser auch in anderen Mit­gliedsstaat­en der EU.

Neben dem gen­er­al­is­tis­chen Beruf­s­ab­schluss “Pflegefachfrau”/“Pflegefachmann” kön­nen Auszu­bildende mit Ver­tiefung im Bere­ich der Altenpflege oder der Kinderkrankenpflege für das dritte Aus­bil­dungs­jahr auch eine Spezial­isierung mit dem Abschluss “Altenpfleger/in” oder “Gesund­heits- und Kinderkrankenpfleger/in” wählen.

Die Ein­führung eines Pfleges­tudi­ums in Ergänzung zur beru­flichen Pflegeaus­bil­dung als weit­er­er Qual­i­fizierungsweg ist die richtige Antwort auf die zunehmend kom­plex­eren Anforderun­gen im Pflege­bere­ich und bietet zusät­zliche Kar­ri­erechan­cen.

Bessere Rahmenbedingungen erhöhen die Attraktivität der Ausbildung

Eine zusät­zliche Qual­itätsverbesserung wird durch die Mod­ernisierung der Aus­bil­dungsin­halte, durch eine bessere Ausstat­tung der Pflegeschulen und mehr Prax­isan­leitung im Betrieb erre­icht. Für die beru­fliche Pflegeaus­bil­dung ist eine ein­heitliche Finanzierung unter beson­der­er Berück­sich­ti­gung von Schul­geld­frei­heit und des Anspruchs der Auszu­bilden­den auf angemessene Aus­bil­dungsvergü­tung vorge­se­hen. Mit der erst­ma­li­gen Regelung von Vor­be­halt­sauf­gaben, die auf­grund der dafür benötigten Qual­i­fika­tion nur von Pflege­fachkräften wahrgenom­men wer­den dür­fen, wird die Pflege als eigen­ständi­ger Berufs­bere­ich aufgew­ertet. Die Reform ist daher auch ein wichtiger Schritt zu mehr Anerken­nung und Wertschätzung der Pflegekräfte in Deutsch­land. Den Pflegekräften wer­den wohnort­na­he Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en und zusät­zliche Ein­satz- und Auf­stiegsmöglichkeit­en eröffnet.

Der erste Aus­bil­dungs­jahrgang begin­nt 2020.

Textquelle: www.pflegeausbildung.net


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Fachkundige Betreuung am Lebensende

KREIS BERGSTRASSE — (red). Die Altenpflegeschule Bergstraße und der Hos­piz-Vere­in Bergstraße arbeit­en kün­ftig noch enger zusam­men als bish­er: Doris Keller­mann und Dr. Swan­t­je Goebel vom Team der Hos­piz-Akademie bieten ab dem Som­mer an der Schule einen Kurs an, an dessen Ende die Zusatzqual­i­fika­tion „Pal­lia­tive Care“ ste­ht. Gemein­sam mit Lan­drat Chris­t­ian Engel­hardt (CDU) wurde das zukun­ftsweisende Pro­jekt am Fre­itag vorgestellt.

Voraus­set­zung für den Kurs, der im Juli begin­nt, ist die Aus­bil­dung zur Pflege­fachkraft sowie Beruf­ser­fahrung. Das Kur­sange­bot umfasst 160 Unter­richt­sein­heit­en in vier Block­wochen, verteilt über sieben Monate. Noch sind wenige der 16 Plätze frei.


Die Lebensqualität verbessern

Engel­hardt ver­wies auf den ger­ade erst ins Leben gerufe­nen Pflegetisch mit dem der Kreis das The­ma Pflege anpack­en und die Region dies­bezüglich git für die Zukun­ft machen wolle. Im Alter oder bei Krankheit gepflegt zu wer­den sei ein Men­schen­recht. Der Staat habe dafür Sorge zu tra­gen, dass dieses Recht auch erfüllt werde. Eine große Her­aus­forderung in Zeit­en des demografis­chen Wan­dels, wie der Lan­drat betonte. Der Hos­piz-Vere­in küm­mere sich ambu­lant und sta­tionär um die Pflege der­er, die am Ende ihres Lebens ste­hen. Anstelle medi­zinis­ch­er Hil­fe und der Lebensver­längerung trete dort das Verbessern der Leben­squal­ität. Die Pflege Tod­kranker stelle ganz beson­dere Anforderun­gen an Pflege, Zuwen­dung und Ver­ständ­nis, an das, was das Men­sch­sein aus­mache.